WK «Pike»

Port, 22. Mai 2025 – Vom Glimmen zur Katastrophe: Die Zivilschutzorganisation (ZSO) NIDAU plus übt mit der Polizei und den technischen Betrieben die Bewältigung einer Verkettung unglücklicher Ereignisse, die im Grossbrand endet.

Eine ereignisreiche Woche geht zu Ende: Mehrere Tage lang haben die Zivilschützer ihr Wissen aufgefrischt, kontaminiertes Wasser bewegt und mit der Polizei die Feldabsuche geübt. Bei Regen fanden viele Arbeiten unter freiem Himmel statt, was die Logistik vor besondere Herausforderungen gestellt hat: «Das Szenario wurde dadurch umso realistischer und der Übungseffekt maximiert», sagt Stv. Kommandant Michael Vischer. Als Übungsleiter trug er die Gesamtverantwortung über die rund 100 aufgebotenen Personen.

Um im Ernstfall routiniert zu sein, wurden auch Grundlagen geübt – wie etwa das Funken, das Lagewesen und der Auf- und Abbau von Einsatzzelten. Ausserdem hat der Zivilschutz in Zusammenarbeit mit den regionalen Pflegeheimen die Aktivierung von betagten Menschen übernommen und es wurde eine Schulung im Umgang mit Gefahrenstoffen durchgeführt.

Den Wiederholungskurs (WK) «Pike» hat die ZSO NIDAU plus in der Woche vom 19. Mai durchgeführt. Vischer ist zufrieden: «Es war ein unfallfreier und sehr interaktiver WK mit einem guten Zusammenspiel unserer Fachbereiche und positiven Begegnungen mit der Bevölkerung.» Er hebt die hohe Motivation der Mannschaft hervor und bedankt sich für den engagierten Einsatz. In einem Debriefing findet nun eine abschliessende Beurteilung statt, um die Erkenntnisse in künftige Einsätze und Übungen einfliessen zu lassen.